Halloween – der Soundtrack zum Gruseln

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Am 31. Oktober 2015 schrieb ich darüber, dass Halloween ein „Feiertag“ sei, dessen musikalische Untermalung in meiner Familie für wenig Begeisterung sorgte.

Seinerzeit habe ich folgendes gefragt:

Ich suche noch nach weiteren geeigneten Songs für den heutigen Tag. Neben „Halloween“ von Helloween setze ich auch „Welcome to my nightmare“ von Alice Cooper, „Fear of the dark“ von Iron Maiden, „Nightcrawler“ von Judas Priest, „Koma“ von den Böhsen Onkelz und „Creatures of the night“ von Kiss auf diese Liste.

Was passt Eurer Meinung nach zu diesem Tag (auch wenn H.F. mit „A-los“ horrormäßig rüber kommt – sowas ist nicht gemeint)?

Später fügte ich noch ein paar „Horror-Lieder dazu:

„Mr. Crowley“ von Ozzy Osbourne, „Dream Warriors“ von Dokken (auch nur, weil das vom Nightmare 3-Soundtrack ist)….“Tommyknockers“ von Blind Guardian.

Daraus bastelte ich dann eine Halloween-Playlist, die ich nun mit einigen Liedern ergänzt habe. Hier ein CD-Sampler:

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Kiss – Love gun

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Am 30. Juni 1977 erschien eines der besten Alben von Kiss aus den 70ern. Ein mächtiges Zeugnis gut gemachter Rock-Musik aus den 70ern.

Es war das bereits sechste Studio-Album der Band (das erste Album erschien erst im Februar 1974) und dennoch war es ein Meilenstein. Es war das letzte Album an dem alle Bandmitglieder gleichermaßen beteiligt waren und dem Album folgte das phänomenale Live-Werk „Alive II“.

Es ist ein sehr homogenes Rock-Werk, dass man sich von vorne bis hinten sehr gut anhören kann. Mit „I stole your love“ fängt das Album mit einem tollen Gitarren-Riff an. Das folgende „Christine sixteen“ hat einen Text, den heutzutage wohl keiner mehr so schreiben würde. In den folgenden Songs groovt und rockt die Band einzigartig und jeder Song hat seine ganz bestimmte Richtung.

Der Titel-Song ist mein persönlicher Liebling und einer meiner persönlichen Top 5-Songs dieser Band. Auch, wenn die Thematik des Liedes etwas „schlüpfrig“ ist – um das mal etwas unschuldig zu umschreiben…

„Almost human“ mit einem etwas drückenden Riffing; dass anschließende lockere „Plaster caster“, welches sich auf dem „Unplugged“ als einziger Beitrag dieses Albums wiederfindet sowie die Cover-Version „The she kissed me“ runden dieses historische Album perfekt ab.

Hier könnt ihr es anhören:

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Ich habe übrigens das Album als Vinyl. Dort entsprich zwar die Liedreihenfolge auch der Reihenfolge auf der CD. Allerdings ist meine LP falsch bedruckt:

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